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Tag 3: Manöver Training vor Helgoland.

Morgens zeigte sich im Hafen von Helgoland das Wetter leider nicht seiner besten Seite. Dicker Nebel hing über ganz Helgoland. Am vorherigen Abend hatten wir eigentlich noch geplant, morgens früh direkt abzulegen und dann die Insel Helgoland mit unserer Nessie zu umrunden. Bei diesem Nebel und dem schwachen Wind ließ sich das leider nicht realisieren, so dass wir umdisponierten: morgens einkaufen, dann ab Mittag wenn der Nebel sich lichten sollte ablegen und vor Helgoland dann Segel Manöver trainieren.

Gesagt getan, das Einkaufen war schnell erledigt und gegen Mittag konnten wir dann aus dem “Päckchen” heraus unser Ablegemanöver starten, da sich der dicke Nebel über Helgoland dann auch ziemlich gelichtet hatte.

Alt img Ansteuerung des Südhafens von Helgoland
Ansteuerung des Südhafens von Helgoland

Das Manövertraining fand dann weiter draußen vor dem Südhafen von Helgoland statt.

Wir segelten zunächst bis zur Heultonne (Kardinalzeichen südlich vor Helgoland) und lauschten dem ungewöhnlichen, regelmäßigen Geräusch, dass die Heultonne weithin hörbar durch die Wellenbewegung automatisch erzeugte. Es erinnerte mich ein bisschen an das Muhen einer Kuh, nur halt etwas lauter und intensiver. Der beabsichtigte Effekt, dass auch bei unsichtigem Wetter die Schiffe auf das Hindernis aufmerksam gemacht wurden, konnte damit jedoch bestens erreicht werden: schon von weitem ist die Heultonne zu hören.

Michael machte uns auf die Besonderheiten der Fahrwasser und Beschränkungsgebiete rund um Helgoland aufmerksam. Die zahlreichen Tonnen und Befahrensverbote rund um die Insel erfordern in der Tat erhöhte Aufmerksamkeit sowohl bei der Törnplanung als auch beim Befahren dieser Region.

Aufgrund des schwachen Windes und des nachmittags dann doch wieder aufkommenden Nebels entschieden wir uns, das Manövertraining schließlich nach ca. 2 Stunden zu beenden.

Wir kehrten schließlich wieder zurück in den Südhafen und machten erneut “im Päckchen” neben freundlichen finnischen Seglern fest. Dann lag auch schon über dem Oberland von Helgoland eine dichte, dicke Suppe aus Nebelschwaden, und so wurde die zunächst geplante Besichtigung des Klippenrundwegs auf dem Helgoländer Oberland auf den nächsten Tag verschoben.

Alt img Diverse Passagierfähren hatten ebenfalls im Südhafen festgemacht
Diverse Passagierfähren hatten ebenfalls im Südhafen festgemacht

 

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Veröffentlicht in Segeln

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